Herzlich Willkommen in der Welt des Schachs!
Das königliche Spiel
Schach ist – gemessen an der Zahl der in Vereinen organisierten Spieler
und der über das Spiel veröffentlichten Literatur – vor Dame, Mühle,
Halma und den vielen Pachisi-Abkömmlingen das populärste Brettspiel in
Europa. Die dem Schach recht ähnlichen Spiele Xiangqi, Shōgi und Makruk
nehmen einen ähnlichen Platz in ostasiatischen Kulturen ein (siehe Wikipedia).
Der angebliche Erfinder des Schachspiels Sissa ibn Dahir
lebte vermutlich im dritten oder vierten Jahrhundert n. Chr. in
Indien und gilt den Legenden zufolge als der Erfinder des Schachspiels
beziehungsweise seiner indischen Urform Tschaturanga.
Sein Name ist ferner mit der Weizenkornlegende verbunden. Die
Geschichte ist ein „Gleichnis für die Vielfalt des Schachspiels“
(Martin Beheim-Schwarzbach), das die Unerschöpflichkeit der
Möglichkeiten und Partieverläufe im Schach versinnbildlicht.
Die Legende kann sowohl als Hommage an das Schachspiel, als
anschauliches mathematisch Lehrbeispiel, wie auch als sozialkritisches
Werk verstanden werden. Die Anekdote findet häufig im Zusammenhang mit
exponentiellen Funktionen Erwähnung und bildet das älteste Beispiel
dafür, dass eine mathematische Fragestellung auf das Schach bezogen
wird − und damit einen Vorgriff auf das Gebiet der Schachmathematik.
Der indische Herrscher Shihram tyrannisierte seine Untertanen und
stürzte sein Land in Not und Elend. Um die Aufmerksamkeit des Königs,
ohne seinen Zorn zu entfachen, auf seine Fehler zu lenken, schuf der
weise Brahmane
Sissa ibn Dahir ein Spiel, in dem die wichtigste Figur, der König,
ohne Hilfe anderer Figuren und Bauern nichts ausrichten kann. Der
Unterricht im Schachspiel hat auf Shihram einen starken Eindruck
gemacht. Er wurde milder und ließ das Schachspiel verbreiten, damit
alle davon Kenntnis nähmen (siehe Wikipedia).
Die Geschichte der Schachfreunde Fröndenberg
Am
7. Juli 1930 wurde auf
Vorschlag des Ehrenmitgliedes Josef Müthing in der
Generalversammlung der
Kolpingfamilie Fröndenberg die Gründung einer eigenen
Schachabteilung
angesprochen und positiv aufgenommen.
Die Gründungsversammlung
fand am 2.
August 1930 im Lokal Schneidersmann statt.
Schriftführer und
Hauptakteur der
Schachabteilung waren Richard Fohs. Bereits 1932 zählte man
über 20 Mitglieder
und nahm erfolgreich an den Turnieren des Bezirkes Teil.
Mitte
1933 löste sich die
Schachabteilung von der Kolpingfamilie und gründete einen
eigenen Verein, die
Schachfreunde Fröndenberg.
Einige Schächer der
Kolpingfamilie machten diesen
Schritt nicht mit, nahmen für einige Zeit- bis zu dessen
Auflösung – beim
Nachbarn Schachverein Langschede an den Turnieren teil.
Vereinsleiter
der
Fröndenberger war zu dieser Zeit Alfred Vietz .
Aktiv spielten
die
Schachfreunde Fröndenberg und der Schachverein Langschede im
Schachkreis Ruhr-Hönne.
Anfang 1946 wurde unter dem Vorsitz von Paul Mennigmann der
Spielbetrieb
im Schachkreis wieder aufgenommen.
Im Spieljahr 1951/52 gelang den
Schachfreunden der
Aufstieg aus der Bezirksklasse in die Sonderklasse des Schachbezirkes
Iserlohn
(Nachfolger des Schachkreises Ruhr- Hönne).
Verstärkt durch die beiden
Böspeder Josef Degenhardt und Georg Bohn ergänzte man
den Vereinsnamen auf
Schachfreunde
Fröndenberg – Bösperde und
nahm im Spieljahr 1952/53 unter neuem Namen am Spielbetrieb teil.
Erst nach kommunalen Neuordnung kehrte die
Ruhrstädter
Mitte der 70er Jahre zu ihrem altem Namen zurück.
Anfang
der 90er Jahre gelang der Wurf und der Aufstieg in die Verbandsklasse
des
Schachverbandes Südwestfalen.
Hier konnte man 10 Jahre lang
allen Gegnern
Paroli bieten, bevor die Bezirksliga die Fröndenberger wieder
einfing.
Bedingt
durch die Neuordnung der Klassen im Schachbezirk Iserlohn, der
Schachbezirk
Hagen war vollständig dem Schachbezirk Iserlohn beigetreten,
rutschten die
Ruhrstädter noch eine Stufe tiefer ab und nahmen den Kampf in
der Bezirksklasse
auf.
Dank aktiver Jugendarbeit gelang der 1. Mannschaft der
Schachfreunde im
Spieljahr 2007/08 der Aufstieg in die Bezirksliga des Schachbezirkes
Iserlohn.
Weitere Mannschaften aus dem Senioren- und Jugendbereich nehmen
darüber hinaus
am Spielbetrieb des Schachbezirkes Iserlohn teil.