Aktuelles

1. Generalversammlung vom 12.02.2010

Schachfreunde: Ende einer Ära

Siegfried Alefs tritt nach 45 Jahren als Jugendleiter ab

Eckhard Hoffmann wird der neue Jugendleiter der Schachfreunde Fröndenberg

Als der Vorsitzende Dr. Gerit Thulfaut die zahlreich erschienen Schachfreunde zur Jahreshauptver-sammlung begrüßte, war noch nicht allen Mitgliedern bewusst, an welch historischer Sitzung sie teilnehmen würden. Außerhalb der turnusmäßigen Amtsperiode stellte Siegfried Alefs, der über Jahrzehnte die erfolgreiche Jugendarbeit der Schachfreunde organisierte, sein Amt als Jugendleiter zur Verfügung. Alefs, unter dem Generationen von Schachfreunden das königliche Spiel erlernten, war von 1974 bis zum Jahr 2000 auch Vereinsvorsitzender. Mit dem Applaus und der großen Dankbarkeit seiner Vereinskameraden verabschiedete er sich nun von der Vorstandsarbeit.

Wie wichtig der engagierte Jugendleiter für den Verein gewesen ist, zeigte den Schachfreunden auch der Rückblick auf das vergangene Jahr: Höhepunkt der Fröndenberger Schachsaison war die Ausrich-tung der Ruhrolympiade im Juni 2009, die die besten 120 Jugendschachspieler aus Nordrhein-Westfalen in die Schützenhalle Ruhrtal in Fröndenberg-Warmen lockte. Um für dieses Großereignis zu werben, hatte sich der Verein zuvor auf dem Fröndenberger Marktplatz präsentiert. Hierbei war es Luca Meyer, dem Schülermeister der Schachfreunde, gelungen, den damals noch amtierenden Bürger-meister Egon Krause in einem Schach-Schaukampf zu besiegen.

Um in Zukunft ebenso erfolgreiche Jugendarbeit leisten zu können, wählten die Schachfreunde Eckhard Hoffmann zum neuen Jugendleiter. Auch unter dem neuen Jugendleiter besteht für alle schachintressierten Schüler und Jugendlichen die Möglichkeit, mittwochs ab 16.15 Uhr im Ev. Jugendheim an der Eulenstrasse das Schachspiel zu erlernen.

Neubesetzt wurde ebenfalls das Amt des Geschäftsführers. Aufgrund einer neuen beruflichen Heraus-forderung stand der bisherige Amtsinhaber Dennis Gunkel für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung den Arnsberger Rechtsanwalt Heinrich Wömpner. Kontinuität zeigte sich bei der Wiederwahl des 1. Vorsitzenden Dr. Gerit Thulfaut.

Zufrieden beurteilte die Versammlung die sportlichen Erfolge des vergangenen Jahres: Die 1. Mann-schaft behauptet sich souverän im Mittelfeld der Bezirksliga, während die 2. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga sicherstellen konnte. Die 3. Mannschaft sammelt derzeit noch Erfahrung in der Kreis-klasse. In den Einzelwettbewerben überzeugten Sascha Krämer, der Vereins- und Schnellschach-meister, und Wolfgang Wittig, der Sieger des Ostertuniers wurde.

Im gegenwärtigen 80. Jahr ihrer Vereinsgeschichte planen die Schachfreunde u. a. eine Vereinsfahrt nach Heidelberg und ein Jugendwochenende im Indianerlager Dahlsen.

2. Indianerlager der Jugend in Dahlsen

Indianerlager der Schachjugend

Zu einem großen Abenteuerwochenende traf sich die Jugend der Schachfreunde Fröndenberg im Indianerlager Dahlsen. Angeführt von dem neuen Jugendleiter Eckhard Hoffmann und unter maßgeblicher Organisation von Dennis Gunkel begab sich der Fröndenberger Schachnachwuchs auf den Kriegspfad. Neben Nachtwanderungen und Pfeil- und Bogenschießen unter fachkundiger Aufsicht erlebten die jungen Schachspieler den eigentlich ganz friedlichen Alltag des Indianer- und Trapperlebens im Amerika der Wild-West-Zeit.

Schachwochenende

3. Osterblitztunier

Sascha Krämer gewann die meisten Ostereier

Sieger des traditionell am Gründonnerstag im Saalbau Schulte ausgetragenen Osterblitzturniers der Schachfreunde Fröndenberg wurde in diesem Jahr Sascha Krämer. Eugeniusz Bastecki, ebenfalls ein gefürchteter „Blitzer“, errang den 2. Platz. Vorjahressieger Wolfgang Wittig teilte sich gemeinsam mit Dominik Humpert den 3. Platz. Bester Jungendspieler wurde durch mehrere beeindruckende Siege Tobias Möller. Der benachbarte Verein Viktoria Hohenheide wurde von Andreas Gräbe vertreten, der den 5. Platz belegte. Auch wenn sich die Anzahl der gewonnenen Ostereier an den errungenen Punkten ausrichtete, erlangten am Ende des Abends aber alle 16 Teilnehmer zumindest einige Frühstückseier für die bevorstehenden Ostertage.